Freitag, 25. Mai 2012

TypograVieh lebt - Plakatwettbewerb

Wie in jedem Jahr findet hier in Weimar wieder "TypograVieh lebt" mit interessanten Vorträgen und anderen netten Events statt.

Das Internationale SommerTyposium findet im Lichthaus-Kino auf dem E-Werk Gelände in Weimar statt. Die Teilnahme bedarf weder einer Anmeldung noch einen Einsatz von Geld oder anderer weltlicher Güter.

Traditionsreich geht dem auch ein Plakatwettbewerb voraus, bei dem jeder eingeladen war etwas einzureichen. Anlässlich des Wegfalls des derzeitigen Illustrations-Angebots an der Bauhaus Universität, fand ich es angebracht diesen Missstand auch entsprechend mit "Illustration stirbt" zu würdigen.

Hier geht es zur öffentlichen Abstimmung.

Mein Beitrag:



Montag, 14. Mai 2012

Generaloberst Franz Freiherr von Kupferstern

Der Artbattle startet bald wieder durch im Digitalartforum und ich bin sehr gewillt meinen tapferen knorrigen Recken für mich fechten zu lassen:

Generaloberst Franz Freiherr von Kupferstern.

Kupferstern entstammt der Adelsfamilie derer von Kupferstern, die bereits einige bekannte Offiziere hervorgebracht haben. Kupferstern war einst die fliegende Hauptbastion und Rechenzentrum der Neuen Interstellaren Weimarer Republik. Seine Eltern waren der Großherzoglich Fassenburger-Stieglitzische Oberförster Henwin von Kupferstern und Ida von Gusseisen. Nach seiner schulischen Ausbildung trat von Kupferstern mit zehn Jahren (2468) in das Kadettenkorps auf Kassiopaia IV ein und kam über die Hauptkadettenanstalt Lichtermeer (Eintritt 2471) zum 3. Garde-Regiment zu Fuß, wo er am 15. Juli 2472 zum Secondelieutenant in Iron-Fist befördert wurde.

In der Neuen Interstellaren Weimarer Republik wurde Kupferstern in die Raumwehr übernommen. 2478 diente er im Generalstab des Titan Korps. 2480 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Im selben Jahr wurde er Chef des Stabes des Zinnkommandos II auf Kupferkessel 7. Hier wurde er in einem Einsatz schwer verletzt und verlor einige Teile. Die alsbald ersetzt wurden und ihn zu einem Zinnmann erster Güte modifizierte, jene aktiven Veterane die eine schmerzhafte Lebensdehnungsprozedur über sich ergehen lassen mussten, gestützt von ihrem Lebenswillen. Das macht ihn überaus robust, schnell und langlebig. Er übernahm 13 Jahre danach eine Stelle als Bataillonskommandeur der Hyperraumgarde beim Tannhäuser Tor. Im Jahre 2501 erfolgte seine Versetzung zum Stab des Wehrkreises vom Ganglion-Tesserakt. Nach einer kurzen Verwendung im Gruppenkommando wurde er am 12. Mai 2504 als Generalleutnant zum Chef des Truppenamtes ernannt. In dieser Funktion erarbeitete er taktische Konzepte für die Raumwehr, die bei einem gegnerischen Angriff eine hinhaltende Verteidigung vorsahen, bis der galaktische Völkerbund eingreifen würde. Im Jahre 2509 entstand unter seiner Leitung der erste theoretische Mobilmachungsplan für die Raumwehr, der eine Vervielfachung der zweiundneunzig Zinnsoldaten-Divisionen auf 106 vorsah.

Als der Chef der Heeresleitung, Generaloberst Tennemann, altershalber & korrosionsbedingt aus dem Amt schied, setzten Staatssekretär Arkadiusz von Schleicher und Raumwehrminister Wilhelm Griepitz Stängelmann mit Unterstützung vom Raumkanzler Jean Burian Heidschötter die Ernennung Kupfersterns zu seinem Nachfolger durch. Am 1. November 2512 trat er unter gleichzeitiger Beförderung zum General der Raumwehr diesen neuen Posten an. Was ab hier passierte ist wie man so schön sagt Geschichte. Und wie wir alle wissen wurde von Kupferstern und die Überbleibsel seiner Armee auf dem als Reststoff- und Reaktordeponie genutzten wüstenhaften kleinen Metallmond Zyklon V verbannt um dort nach dem großen Telluraufschwung der weiteren Galaxie fern zu bleiben. Die Raumwehr wurde aufgelöst und die Neue Interstellare Weimarer Republik ist indes zerfallen.

Doch nur für einen nicht:



























Mögen die Spiel beginnen. :D

Samstag, 5. Mai 2012

Jean Giraud Tribut

Ein kleines Tribut an den kürzlich verstorbenen Jean Giraud aka Moebius. Er ist schon so viele Jahre eine meiner Inspirations- und Motivationsquellen. Ohne ihn wäre ich wohl nicht der, der ich heute bin. Gleichzeitig ist dies auch mein Beitrag für den Wettbewerb von Wacom im Digitalartforum, mit dem Thema "Deine Helden".

Dienstag, 13. März 2012

Subway to Sally Storybook 2

Vor einiger Zeit habe ich einen kleinen Comic für das neue "Subway to Sally"-Storybook beigesteuert. Dieses Buch, das bereits der zweite Band der Reihe ist, ist ein Sammelsurium von verschiedenartigen Comics, gezeichnet zu den Texten von Bodenski, dem kreativen Schreiber hinter Subway to Sally. Im Prinzip ersetzt hierbei der Comic das Musikvideo und degradiert die "Musik" auf eine rein textliche Ebene. Ich finde dieses Konzept für eine Band bemerkenswert. Den bärenanteil aber hatten wohl wir Zeichner zu tun, unter ihnen auch die Herausgeberin Olivia Vieweg mit einem Comic zu dem Song "Das schwarze Meer".

Für mich war ein Comic zu "Falscher Heiland" angedacht und ich grübelte wirklich eine ganze Weile über die verschiedenen Möglichkeiten die mir dieses Thema eröffnete. Schon früher fand ich den Text etwas derb und unsubtil, aber genau darin erkannte ich für mich auch den Reiz diesen umzusetzen. So erfand ich eine kleine religions-karikierende Geschichte angesiedelt in einer ländlichen Ortschaft, irgendwo und irgendwann in ferner Vergangenheit.

Dort herrscht Winter und die Menschen haben kaum etwas zum Essen. Lediglich ein paar Wurzelknollen stehen bei meinen Protagonisten auf der Speisekarte. Jedoch fordert Gott auch seinen Tribut ein, so glaubt es jedenfalls die hiesige Gemeinde & spendet fleißig ihre letzten Lebensmittel dem Allmächtigen. Verhärmte Gesichter die sich in ihrer Not nur noch höheren Mächten zuwenden, ein Priester der seine Herde in Angst wähnt, um sie zu manipulieren und aufzuhetzen und ein Kind als letztes Symbol auf Hoffnung in diesem düsteren sterbenden Mikrokosmos; dies sind die Hauptelemente dieser kleinen Bildgeschichte.


Das Buch wird zur diesjährigen Leipziger Buchmesse beim Schwarzer Turm Verlag erscheinen und man kann es dann überall kaufen.

Hier ein klitzelkleiner Einblick in meinen Beitrag: